Viel hilft nicht viel
Justus Liebig verdeutlichte dies schon 1855 mit seinem Minimum-Gesetz:
Dieses Gesetz besagt, dass das Wachstum einer Pflanze von seiner knappsten Ressource eingeschränkt wird.
Wird ein Nährelement hinzugegeben, das bereits im Überfluss vorhanden ist, hat das keinen Einfluss auf das Wachstum.
Wird andererseits das fehlende Element aufgefüllt, so sind auch die anderen Elemente besser verfügbar.
| Nährelement | Wirkung | Mangelerscheinung | Überdüngung |
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Stickstoff (N)
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Wachstum der Triebe und Blätter
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kümmerlicher Wuchs, helle Färbung der älteren Blätter, geringe Ernte
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anfällige, Pflanzen mit wässrig aufgedunsenen Zellen
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Phosphor (P) |
Blüten und Fruchtbildung
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Wachstum gehemmt; Frostempfindlichkeit erhöht, geringere Haltbarkeit von Gemüse, rötliche Verfärbung der älteren Blätter; geringerer Blüten- und Fruchtansatz
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Stoffwechselstörung, die u.U. auch die Aufnahme von Spurenelementen behindert
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Kalium (K)
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Größe, Geschmack und Lagerfähigkeit von Gemüse; kräftige Blütenfarben
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schwaches Zellgewebe; mangelnde Standfestigkeit, schlaffe Blätter, ätere Blätter werden vom Blattrand her bräunlich und sterben ab
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Wachstumshemmung bis zum Absterben; die Aufnahme von Magnesium kann behindert werden
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Magnesium (Mg)
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Zentralbaustein des Blattgrüns (Chlorophyll)
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ältere Blätter vergilben zwischen den Blattadern
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geringere Dürrefestigkeit , auch Chlorose (gelbe Blätter)
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Calzium (Ca) Kalk
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Verleiht der Pflanze Festigkeit und reguliert den Säuregrad des Bodens
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geringes Wachstum, junge Blätter vergilben, Auslöser der Stippigkeit bei Äpfeln
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macht andere Nährstoffe im Boden schwer löslich
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Schwefel (S)
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wichtiger Bestandteil der Aminosäuren (Eiweißbausteine), ist unter anderem miverantwortlich für Schärfe
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ist den Stickstoff-Mangelerscheinungen ähnlich
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Versauerung des Bodens
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Eisen (Fe)
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Neben Mg wichtig für Chlorophyllbildung, dient der Sauerstoffversorgung
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junge Blätter vergilben, blasser Rasen
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Verbrennungen
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