Am Samstag, dem 11.10.2008, veranstaltete der Naturschutzbund Hamburg bei bestem Herbstwetter einen Gewässernachbarschaftstag, der vom Rückenwind e.V. (als Förderverein zur Jugendgerichtshilfe), von Freiwilligen aus der Umgebung und uns aktiv gestaltet wurde.
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| Das Eisen schimmert in allen Farben |
Ziel der zeitweilig bis zu 40 Aktiven war es zum einen, die Einleitungen von Nährstoffen (vorwiegend Eisen) in den Forstheilgraben zu reduzieren und zum anderen unsere Gräben ökologisch sinnvoll zu pflegen.
| Zunächst galt es Schönungsteiche vor den Drainagerohren anzulegen |
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Schönungsteiche sind Pflanzenkläranlagen, die das aus den Drainagerohren fließende Wasser zunächst in einem kleinen Teich auffangen. Die dort eingesetzten Pflanzen filtern die einfließenden Nährstoffe.Diese wiederum gelangen nicht mehr im Übermaß in die Gräben, so dass sich die Niedermoorlandschaft von den Einleitungen wieder erholen kann.
In einem zweiten Schritt wurden die Gräben gereinigt. Hier ging es nicht mehr darum, wie bisher sämtliche Pflanzen samt Bewurzelung zu entfernen, sondern zu selektieren. Rhizombildende Pflanzen wie der „Große Schwaden" wurden vollständig entfernt. Schwimmpflanzen wie die Wasserfeder oder der Schwimmfarn wurden belassen.
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| Die Anbindung an den Entwässerungsgraben |
Alle anderen Pflanzen wurden knapp unterhalb der Wasseroberfläche mit der Sense abgeschnitten. Wichtig war es, soviel Pflanzenmaterial zu entfernen, dass das Wasser wieder ungehindert abfließen konnte, gleichzeitig aber noch genug Rückzugsraum für Insekten und Amphibien stehen zu lassen.
In einem letzten Schritt wurden die entnommenen Pflanzenteile vom Grabenrand entfernt, damit die bei der Verrottung entstehenden Nährstoffe nicht zusätzlich in die Gräben gelangen.
Für uns Kleingärtner war dieser Tag informativ und lehrreich. Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse in die Grabenunterhaltung einfließen lassen.





